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Schrott im Netz?

Nichts Neues. Schreiben um des Schreibens willen, schreiben, um zu werben, um zu verkaufen, schreiben, bis die Tastatur glüht und bis die Quantität die Qualität verschluckt. Heraus kommen dabei staubtrockene Internetseiten, mit vorbei wehenden Strohballen, die jede Information aufsaugen wie ein Schwamm – viele Zeilen, wenig Inhalt. Einen Filter gibt es häufig nicht. Das, was der Schwamm aufsaugt, kommt genauso wieder raus. Vielleicht sieht es ein kleines bisschen anders aus. Doch es ist nichts Neues.

Seit Neuestem gibt es wieder weniger Zeilen, weniger Inhalt oder Bilder sprechen Bände. Das ist unterhaltsam, stimmt! Doch es ist nicht alles. Brot und Spiele für das Volk? Nein, Danke. Es gibt sie noch und wieder, die kleinen Magazine regionaler Natur, – jetzt nicht mehr nur gedruckt, sondern online – der Löwenzahn, der sich durch den glatten Asphalt der Medienlandschaft kämpft und erblüht. „Start-ups“, kreative Köpfe, interessant aufbereitete Themen, die eine Nische besetzen und häufig neue Nischen schaffen. Nischen, die es wert sind, dass man darüber schreibt.

Das Bild des grauen Asphalts wird wieder aktiv, wenn man sich Zeitungen ansieht, die Massenmedien in den Supermarktregalen mit immer den selben Blonden und Brünetten, mit den weiß glänzenden Zähnen. Radiosender, die das Wort „Gewinnspiel“ wahrscheinlich häufiger aussprechen, als ein Losverkäufer auf dem Jahrmarkt. Fernsehkanäle, bei denen die immer gleichen Familien – wahlweise sehr dick, sehr dünn, sehr arm, sehr reich – mit ihren „Problemen“ in den Mittelpunkt gerückt werden, damit man sich als auf der Couch wälzender, mit Chipskrümeln überhäufter Konsument besser fühlt.

Dies soll keine Abrechnung sein. Es ist eine überspitzte Darstellung der Medienlandschaft und ebenso des Konsumeten.

Es gibt ebenso wertvolle Sendungen, Dokumentationen und Reportagen, Interviews, alternative Radiosender, Zeitungen, die sich wirklich angenehm lesen – und manchmal ist es doch auch einfach schön, etwas haptisch zu erfassen. Doch gerade online passiert wahnsinnig viel und das alles wahnsinnig schnell. Immernoch. Jede Sekunde wächst das Internet. Menschen mit kreativen Ideen, die Butterblumen der Medienlandschaft, sprießen aus allen Ecken. Sie treffen sich, bilden sich weiter, schaffen Synergien. Das ist das beste Mittel gegen Resignation: Kommunikation und Machen. Einfach machen. Am Leben sein. Alive.

Wir sind das Alive Magazin. Wir berichten über aktuelle Themen aus den Bereichen Lebensstil – also Kultur: Ernährung, Technik, Wissenschaft, Energie, Wohnen, Mode, Kosmetik, Ästhetik, Film, Musik, Reise….und auch Natur: Pflanzen, Klima, Erde…), Veranstaltungen (Premieren, Filmvorstellungen…) und wir erzählen echte Geschichten, Reportagen über Themen, die uns selbst interessieren.  Also warum? Unser Ziel ist es, zu informieren, im besten Fall zu begeistern und unsere Freude am Schreiben mit Inhalten auszuleben. Wir sind der Samen einer Pusteblume, der jetzt im Netz gelandet ist und aus dem vielleicht mal einer dieser schönen Löwenzahnpflanzen wird*.

„Schade, kein Klatsch und Tratsch.“

Alles.

Kurzmitteilungen, unterhaltsame Fotos, Videos für zwischendurch.

Lebensstil.

Infos zu Kultur und Natur. Ernährung,Technik, Mode, Energie…Pflanzen, Klima.

Informationen.

Kurze, prägnante und relevante Meldungen.

Veranstaltungen.

Premieren, Galas, Verleihungen, Sehen und Gesehen werden

Echte Geschichten.

Reportagen mit Mehrwert.

*Ja, Peter Lustig begleitete meine Kindheit. Auch, wenn er gerüchteweise keine Kinder mag. Ich sah ihn nur auf der Mattscheibe und hörte selten auf ihn, wenn er am Ende der Sendung dazu aufrief, den Fernseher „abzuschalten“.

 

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